Bericht zur Weltmeisterschaft in London!

3 mal Gold
9 mal Silber
16mal Bronze

Wir sind unglaublich stolz auf alle unsere WETTKÄMPFER. Auf ihr Verhalten, ihre Hilfsbereitschaft, ihre Loyalität, ihren Teamgeist, ihre Einstellung und nicht zuletzt ihre sportlichen Leistungen! Unsere Wettkämpfer haben der Schule, der Veranstaltung und der Kampfkunst ALLE EHRE gemacht!

Die Sportschule Alex reiste dieses Jahr mit 14 Wettkämpfern zur WKU Weltmeisterschaft nach London. Von 32 Starts gingen ganze 28 Medaillen auf`s Konto der Düsseldorfer Sportschule, und das obwohl Meister Kamanis diesmal viele WM-Anfänger mitnahm.

Akpene  Alicia Attisso hatte hartes Brot gegen ihre zahlreichen Kontrahentinnen. In ihren beiden Starts im Kickboxen Leichtkontakt und Weapons without Music setzte sie sich aber gekonnt durch und erreichte souverän das Finale. Gold und Silber gingen jedoch an ihre Mitläuferinnen aus Italien und Malaysia und somit dürfen wir Akpene zu ihren Bronzemedaillen herzlich gratulieren. Im Korean Style musste sie sich wieder einmal  ein Stechen gegen eine ältere Schwarzgurtträgerin liefern, bei dem sie mit 3:2 Punktrichterstimmen knapp dem Finale entging. Die Sportschule ist sehr stolz auf seine jüngste WM-Teilnehmerin.

Jacob Wille, der zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnahm, entpuppte sich als cooler, souveräner Kämpfer! Im Kickboxen Leichtkontakt kämpfte er seinen Gegner in Grund und Boden. Die Kampfrichter entschieden geschlossen für seinen Sieg, der ihm aber, da er in der falschen Kampfecke antrat, regelkonform aberkannt werden musste. Somit musste Jacob leider lernen dass ein Missverständnis bittere Folgen haben kann und er, als Sieger nicht ins Finale einziehen durfte und „nur“ Bronze erhielt. Bei seinem nächsten Kampf im Karate Kumite setze er sich bis zum Finale durch, erlag jedoch dem Weltmeister und erhielt die Silbermedaille. Jacob Wille erkämpfe sich jedoch jeden Respekt und den ganzen Stolz von Meister Kamanis.

Patrick Kumar trat in seiner ebenfalls ersten WM-Teilnahme in zwei hart umkämpften Kategorien, dem Korean Style und Kickboxen Leichtkontakt an. Leider reichte es trotz zuverlässiger Leistung nicht zum Finale. Wir gratulieren Patrick Kumar für seinen Kampfgeist und seine Leistung!

Ebenso wie Patrick mussten die Wettkämpfer Francis Nash und Renato Vukovic leider ohne Medaille den Heimweg antreten. Die internationale Konkurrenz war ausgesprochen stark, sodass es nicht ins Finale reichte. Dennoch ist die Sportschule auf seine Wettkämpfer sehr stolz.

Maria Anna Liakou sprang relativ kurzfristig für einen verletzen Wettkämpfer ein und trat somit auch zum aller ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft an. Trotz der wenigen Zeit die ihr für ihr Training blieb, zahlten sich ihr Engagement und ihr Fleiß aus. Sie lief ein hervorragendes Modell im Korean Style, erreichte prompt das Finale und erkämpfte sich dort eine solide Bronzemedaille. Gratulation!

Mario Sudars erster Weltmeisterschaftskampf begeisterte sowohl Zuschauer als auch Kampfrichter. Mit seiner höflichen Art rechnete niemand damit dass ein harter K1-Kämpfer in ihm steckt! Er erhielt für seine großartige Kampfleistung im K1 und im Kickboxen Vollkontakt jeweils die Bronzemedaille.

Vivian Kroyer, die das erste Mal bei den Damen antrat und somit weitaus ältere und erfahrenere Gegnerinnen als noch im Vorjahr hatte, verteidigte ihren Ruf als Deutschlands vielversprechendstes Kampfkunsttalent und erzielte zwei Silberne und zwei Bronzemedaillen in ihren Wettkämpfen im Karate Kumite, Hard Style, Karate traditionell und Synchronformen. Leider musste sie sich auch dieses Jahr im Finale Karate Kumite mit den Fehlentscheidungen der Kampfrichter abfinden. Trotz mehrfacher Treffer die sie ihrer Gegnerin mit dem Fuß zum Kopf anbrachte, wurden ihr diese Punkte nicht angerechnet. Nichtsdestotrotz eine großartige Leistung für das erste Jahr bei den Damen!

Juliane „Nele“ Werner darf sich seit ihrem grandiosen Kampf im K1 Vizeweltmeisterin nennen. Sie überzeugte mit ihrer Schlag- und Trittkraft gegen ihre Gegnerin die schon Profikämpfe gegen Christine Theiss und andere absolvierte und erhielt den Respekt der gesamten Halle. Im Kickboxen Vollkontakt erreichte sie zudem solide Bronze. Eine großartige Leistung vor dem Hintergrund dass sie zurzeit an ihrem Master in Toxikologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf schreibt und arbeitet!

Brett Nash, der als gebürtiger Brite quasi ein Heimspiel in London hatte, lies es nicht nehmen in all seinen fünf Starts Medaillen mitzunehmen. Gold im Weapons without Music +45, Silber im Karate Weapons +45 und drei Mal Bronze im Karate Weapons +35, Weapons without Music +35 und im Traditional Style. Besonders beachtlich ist diese Leistung da er vier und zwei Wochen zuvor jeweils eine Operation mit anschließendem längerem Krankenhausaufenthalt durch zu stehen hatte. RESPEKT!

Giuseppe De Mitri, der als langjähriger Freund von Meister Kamanis öfter in der laufenden Saison bei den Wettkämpfen betreut wurde, konnte sich im Leichtkontakt bei den Veteranen und den Executives zwei Mal Gold sichern. Eine beachtliche Leistung da er den Leverkusener mehrfachen Weltmeister im Finale bezwingen konnte.

Jan Staudinger durfte das erste Mal seit einem Jahr, aufgrund einer Verletzung, wieder bei einer Weltmeisterschaft starten. Bei seinem K1 Kampf dominierte er unter tosendem Applaus des Publikums drei Runden lang seinen Gegner. Eine höchst umstrittene und unter Buh-Rufen und Protesten des Publikums begleitete 2:1 Kampfrichterentscheidung gegen ihn, ließ ihn leider nur die Bronzemedaille mit nach Düsseldorf bringen. Bei seinem Kickboxen Vollkontakt Fight erhielt er in bester Gesellschaft ebenfalls die Bronzemedaille. Meister Kamanis ist sehr stolz auf seinen Meisterschüler.

Marcela Margret Kozlik startete ebenso zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft. Die Künstlerin und Fotografin war in erster Linie als offizielle WKU Fotografin bei der WM, startete aber trotz Erkältung auch im Softstyle bei den Damen. Mit ihrer überaus eleganten und kraftvollen Performance ihres Beijing Quan im Chang Quan Kung Fu verzauberte sie sowohl Kampfrichter als auch Zuschauer und ging als Vizeweltmeisterin aus dem Turnier. Am 4. Oktober eröffnet sie zudem eine Kunstgalerie, die MMK GALLERY, in der Hüttenstraße 41 mit dem beispiellosen Konzept der Anonymen Kunst.

Meister Alexandros Kamanis erklärte sich als neuer Vizepräsident der WKU Thailand zudem bereit seinen Standort mit gleich fünf herausragenden Modelläufen zu repräsentieren. Er wurde im Karate Traditional und Korean Style jeweils Vizeweltmeister, und bekam zwei Bronzemedaillen im Softstyle Adults und Weapons without Music. Zusammen mit Vivian Kroyer erreichte Meister Kamanis nochmal Bronze im Synchronlauf. Somit war er der einzige der vier verschiedene Stilrichtungen (Karate, Kung Fu, Taekwondo und Waffen) auf höchstem Niveau präsentieren konnte.
Obwohl die Sportschule Alex seit Jahrzehnten bei nationalen und internationalen Turnieren außerordentlich Erfolgreich ist, versteht sie sich nicht als reine Wettkampfschule. Traditionelle Werte der Kampfkünste, Disziplin, Respekt, Mut und Ehre stehen seit je her bei Meister Kamanis im Vordergrund. Vielleicht ist genau das das Geheimnis seines Erfolges.

Der Dank der Sportschule gilt allen Betreuern und Helfern die das gesamte Team tatkräftig unterstützt haben. Bei den Sponsoren BenLee Neuss, Phönix Budosport, Dr. Christos Madarlis und GP Nachhilfe   bedankt sich die Sportschule Alex e.V. für die großartige Unterstützung ohne die das Team diese Erfolge nicht hätte erbringen können.

Die Sportschule ist vom 29. Oktober bis zum 2. November mit Deutschen und Thailändischen Wettkämpfern bei der offenen Weltmeisterschaft in Wanning / China wieder zahlreich vertreten und wird sicher weitere Medaillen und Ehre nach Düsseldorf holen.

„Ich bin überaus Stolz auf meine Schüler die grandiose sportliche Leistung erzielt haben. Aber noch mehr auf ihr wundervolles Verhalten und den Zusammenhalt während der gesamten Saison und insbesondere während der Weltmeisterschaft! Meinen vollen Respekt. OSU“

–Meister Alexandros Kamanis

 

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